Projekt INDRIX trifft sich in Turin

Publiziert am von Paul Wardenga

IMGP2060Das INDRIX-Projekt hielt vom 20.-21. Mai einen Workshop in Turin ab. Dort wurden die Fragebögen zur Datenerhebung für den „Sozialen Resilienzindex“, den das Projekt entwickelt, evaluiert.

Seit dem vergangenen workshop in Hamburg hatten die lokal operativen Projektpartner ANPAS, LSA und WK erste Testumfragen mit der ersten Version der Fragebögen durchgeführt. Die Fragebögen dienen der Erhebung von Informationen, die nicht in amtlicher Statistik vorhanden sind und deswegen von Bürgern und zuständigen Stellen erhoben werden und in den Index einfließen.

Die Fragebögen zielen auf die Klärung der örtlichen Lage bezüglich Informiertheit und Wissen über Katastrophenrisiken und entsprechende Kampagnen. Ebenso abgefragt wird die Inklusivitität des Katastrophenschutzes – ob beispielsweise Menschen mit Behinderung in die Notfallplanung einbezogen werden. Der Test der Fragebögen warf einige Punkte auf, die praktisch wie methodologisch verbessert werden können. Aus den Ergebnissen des workshops wird der Projektkoordinator, die Universität Rom Tor Vergata, nun eine revidierte Fassung des Fragebogens entwickeln.

IMGP2112In Turin stellte außerdem der technische Projektpartner Ubilabs die neuste Version der geplanten Visualisierungsplattform für die Daten vor. Die neue Version erlaubt nun eine noch bessere direkte Vergleichbarkeit verschiedener Regionen oder Projekte sowie neue Optionen Daten in Diagrammform übersichtlich aufzubereiten. Eine Demoversion des Systems ist hier verfügbar.

Das nächste Treffen des Projekts ist für Ende August in der lettischen Hauptstadt Riga geplant.

Mehr Informationen zu INDRIX sind auf der Website des Projekts zu finden.

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