Projekt INDRIX: Arbeit an Abschlussdokument und Präsentation für Akteure des Zivilschutzes

Publiziert am von Paul Wardenga

indrix_palermo1Das Konsortium des Projekts INDRIX (Inclusive Disaster Resilience Index) hielt vom 14.-16. Dezember seinen letzten Workshop in Palermo. Die Arbeitsergebnisse wurden zusammengetragen und das Abschlussdokument des Projektes wurde vorbereitet. Dieses wird bei der Abschlusskonferenz in Brüssel am 13. und 14. Februar nächsten Jahres vorgestellt werden.

indrix_palermo2aDas Projekt INDRIX hat in den vergangenen zwei Jahren einen Index sozialer Resilienz erarbeitet, der einen besonderes Augenmerk auf vulnerable Gruppen wie ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung legt. Es werden sowohl Daten der amtlichen Statistik genutzt, wie auch Daten die per Fragebogen erhoben werden. Der Index ermöglicht die regionale oder kommunale Einschätzung von Resilienz. In einer Variante, wird zudem die Einschätzung von Zivilschutzprojekten ermöglicht und inwieweit diese wichtige Aspekte von Resilienzförderung beachten.

indrix_palermo2bDa das Treffen mit einer Versammlung des Regionalkommittees von ANPAS Sizilien zusammenfiel, wurde auch die Gelegenheit genutzt das Projekt mit verschiedenen Akteuren des Zivilschutzes zu diskutieren, die nach Palermo gereist waren. Die Diskussionen gaben Gelegenheit, einen Aspekt der Resilienz zu beleuchten, der im Projekt immer wieder aufkam: Die Einbeziehung der Zivilgesellschaft und Freiwilligenorganisationen und darüber die Einbeziehung der Bürger, in Präventionsarbeit.

Das Projekt INDRIX wird von der Universittät Rom Tor Vergata koordiniert. Projektpartner sind die SAM.I.-Organisationen ANPAS, LSA und WK. Als rechnischer Partner entwickelt Ubilabs ein Datentool für das Projekt, welches einfache Visualisierung und Datennutzung ermöglicht. Weiterhin brachten die italienischen Nichtregierungsorganisationen Auser and Fish wertvolle Beiträge zum Fortschritt des Projektes ein.

INDRIX wird von der Europäischen Kommission, Humanitarian Aid and Civil Protection, ko-finanziert.

Mehr Informationen gibt es auf der Projektwebseite.

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