Best practices

Gerade in Zeiten der Ressourcenknappheit, des demografischen und sozialen Wandels und der steigenden Katastrophenfälle brauchen wir einen engeren zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt – über Grenzen hinweg, zwischen den Generationen und Kulturen. Die Weiterentwicklung von Aktivitäten und Dienstlesitungen steht und fällt dabei vor allem durch die verbandsübergreifende Kooperation, durch den Austausch von bewährten Praktiken und innovativen Ideen.

Ziel seitens aller Akteure, ob Freiwilligenorganisation selbst oder politische Entscheidungsträger auf nationaler und europäischer Ebene, sollte daher die Realisierung einer stärkeren interkulturellen und grenzüberschreitenden Sensibilisierung und Kooperation von ehren- und hauptamtlichen Kräften sein. Die Anerkennungskultur für ehrenamtliches Engagement muss kontinuierlich gefördert und Maßnahmen zur Engagementförderung ergriffen werden. Verbindliche, aber vor allem fördernde Rahmenempfehlungen für Hauptamtliche und Freiwillige müssen geschaffen werden.

Die Verbesserung der Rahmenbedingungen und die Optimierung von Qualität und Infrastruktur in den jeweiligen Dienstleistungen der Samariterorganisationen ist ein originäres Anliegen von SAM.I. So brachte sich das Netzwerk im Jahr 2011 auch verstärkt politisch im Europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit mit ein und führte u.a. ein Grundtvig-Projekt zum Austausch bewährter Praktiken in der Freiwilligenarbeit durch. Daran möchte das Netzwerk anknüpfen und vor allem die institutionelle und internationale Zusammenarbeit weiter stärken.

Die Mitgliedsorganisationen stehen vor gemeinsamen Herausforderungen und möchten in ihren thematischen Querschnittsbereichen ihre Ressourcen bündeln, ihre Interessen gemeinsam vertreten und durch den Austausch bewährter Praktiken über Grenzen hinweg voneinander lernen.

 

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